Geborgene Land

Aus TafelrundeBochum
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System: Pathfinder - Phondrasônkampagne

Das Geborgene Land ist wie der Name schon sagt ein geborgener Ort. Scheusale wie Orks, Oger, Riesen, Trolle und andere Tionsbrut sind hier nicht zu finden. Dennoch gibt es auch im Geborgenen Land Kriege und Kämpfe. Die Menschen streiten unter sich um die Aufteilung der Ländereien. Elben und Zwerge beschuldigen sich gerne mal gegenseitig für besondere Ereignisse verantwortlich zu sein und lösen diese Konflikte mit Waffengeklirre. Aber auch unter den einzelnen Rassen kommt es gerne mal zu Streitereien.

die Entstehung des Geborgenen Landes

Es gab einst eine Zeit, da existierten die schützenden Gebirge im Süden von Ishím Voróo noch nicht. Die Schützlinge der hellen Götter fochten nie endende Kriege gegen die Brut Tions. Dann eines Tages, eine weitere blutige Schlacht zwischen Elben und Menschen auf der einen Seite und Scheusale auf der anderen Seite ging zu Ende, erhob Vraccas der Schmied seinen Hammer und formte die Gebirge im Süden. Das Geborgene Land war erschaffen. Die Menschen und Elben, welche innerhalb dieses Landes lebten konnten aufatmen. Denn Vraccas erschuf nicht nur die Gebirge, nein, gleichzeitig formte er aus dem härtesten Granit fünf kleine, aber sehr kräftige Krieger. Die Stammväter der fünf Zwergenstämme. Er gab ihnen den Auftrag über ihresgleichen zu herrschen und die fünf Zugänge zum Geborgenen Land vor jegliche Scheusale zu beschützen. Dann erschuf er die anderen Zwerge. Sie besetzten die Zugänge und errichteten mächtige und unüberwindbare Festungen. Und die Bewohner des Geborgenen Landes konnten in Frieden leben.

Doch außerhalb des Geborgenen Landes gingen die Schlachten weiter. Es geschah, dass Inaste ein weiteres Volk schuf und als Vorbild die Elben nahm. Doch sie wurden stärker und vollkommener, was den anderen Göttern missviel. EIn Streit entbrannte und dieser Streit lies in diesem neuen Volk, genannt die Albae, einen schrecklichen Hass aufkommen. Besonders hassten sie die ihre Verwandten die Elben. Sie löchten die verbliebenen in Ishím Voróo eins nach dem anderen aus und erfuhren von den Elben im Geborgenen Land. Daraufhin erhielt dieses Land einen weiteren Namen: Tark Draan, der Hort des Abschaums.

Das Geborgene Land heute

Heute existieren im Geborgenen Land sieben Königreiche der Menschen, zwei Fürstentümer der Elben, die Fünf Reiche der Zwerge und sechs Zauberreiche. Von Gefahren wie Orks und Trolle berichten nur noch Legenden, die dunklen Verwandten der Elben sind im Geborgenen Land sogar völlig unbekannt. Doch wie es nunmal in der Natur verschiedener Völker liegt, bauen sich stets Spannungen auf. Besonders die kurzlebigen Menschen trachten stets danach ihre Macht zu erweitern. Die Grenzen der Magierreiche, Fürstentümer der Elben und Reiche der Zwerge achten sie jedoch. Sie beschränken sich in ihren Kriegen auf ihresgleichen. Daher ist es schwierig die tatsächlichen Grenzen auf einer Karte zu finden.

Im Geborgenen Land finden sich zudem sämtliche Klimazonen, von den eisbedeckten Tundren in den hohen Gebirgen bis hin zur Subtropischen Sandwüste im Süden. Es gibt saftige und weite Wiesen, dichte Wälder, gewaltige Seen und verienzelte kleine Gebirge. Ganz zu schweigen von den Einflüssen der Magier.

Versteckt vor den Augen vieler Menschen, Elben und Zwerge leben zudem verschiedene Gnomenrassen. Sie meiden die anderen Völker und vor allem meiden sie die Oberfläche.

die Lage der Reiche

Zwergenreiche

Die fünf Reiche der Zwerge liegen in den Randgebirgen im Norden, Westen, Süden, Osten und Nord-Osten. Sie verschließen die einzigen zugänge mit ihren mächtigen Festungsanlagen.

Elbenreiche

Die Elbenreiche liegen überwiegend im nördlichen Teil des Geborgenen Landes. Lesinteïl ist das größere der beiden Elbenreiche. Es umfasst den Ewigen Wald im Norden der sich einmal von West nach ost durch das menschenreich Gauragar schneidet. Am Rand des Gebirges und südlich des Zwergenreiches der Dritten liegt zudem das Elbenreich Lûgadris. Darüberhinaus gibt es in den Wäldern des Geborgenen Landes vereinzelte kleine Siedlungen und Haine, die ihre eigenen Anführer haben.

Zauberreiche

Die Magierreiche liegen über den Magiefeldern im Zentrum des Geborgenen Landes. Es gibt derer sechs und ihre Namen ändern sich mit jedem neuen Magus oder jeder neuen Maga. Zuzeit heißen sie Egaraslan angeführt vom Magus Egarim, die tosenden Weiten angeführt vom Magus Keeran, Ôldor geführt von der Maga Lil'yann, Rihwannon geführt von der Maga Rihwa, Riirakstarr geführt von der Seherin Rii'ma und Tolakmbar geführt vom Magus Tolak'ran.

Menschenreiche

Derzeit gibt es, wie bereits erwähnt, sieben Königreiche der Menschen. Im Norden liegt Gauragar, das Größte der Menschenreiche, im Nord-Osten liegt Urgon, im Süd-Osten liegt Idoslân, im Süden das kleine Königreich Sangreîn, im Süd-Westen folgt Rân Ribastur, im Westen liegt das Seenkönigreich Weyurn und schließlich im Nord-Westen liegt Tabaîn.

Erwähnenswerte Orte

Schwarzjoch

Der Tafelberg lag in Gauragar. Die Erhebung war auf den letzten Meilen von einem dichten Tannenwald umgeben, durch den kein Pfad führte. Sie war 400 (500+) Schritt hoch, eine Meile und 200 Schritt lang, 300 Schritt breit und hatte einen flachen, schwarzen Gipfel. Er besaß breite, schluchtartige Risse in der glatten Wand, die senkrecht nach unten abfiel. Der düstere Felsbrocken lag wie ein Stück hingeworfener Stein in der Landschaft und wurde von dunkelgrünen Tannen umschlossen. Angesichts der Ausmaße des Schwarzjochs wirkten sie klein und zerbrechlich, obwohl ihre Höhe sicherlich 50 Schritt und mehr betrug.

Gefahren im Schwarzjoch

Im Wald streifen Wesen umher, die jedem Wandersmann den Tod bringen, hieß es. Während des Angriffs Nôd’onns war der finstere Tannenwald um den Tafelberg verschwunden. Aus ihm wurden die hölzernen Belagerungsmaschinen gebaut, die die Zwerge immer wieder einrissen.

Legende

Einst wurde es "Wolkenberg" genannt, weil sein Gipfel bis in den Himmel ragte und mächtiger, stolzer als alle Berge im Geborgenen Land war. Der Schnee auf seinem Gipfel taute nie und die obersten Hänge waren mit Gold bedeckt. Die Menschen wollten das Gold, konnte es aber nicht bekommen. Und das Weiß des Schnees und das Gold schimmerten so stark, dass derjenige, welcher zu lange nach oben schaute, blind wurde. Sie baten die Zwerge um Hilfe. Mit ihren besseren Werkzeugen schlugen sie sich in den Berg, gruben sich im Inneren nach oben und trugen das Gold ab. Die Menschen Gauragars sahen das nicht gern und verlangten von den Zwergen, ihnen von dem Schatz zu lassen. Als die Menschen und Zwerge sich um das Gold stritten, erbebte der lebendig gewordene Wolkenberg vor Wut, um die Plünderer aus sich heraus zu schütteln. Aber die Löcher in seinem Inneren waren so zahlreich, dass er einbrach und die Gierigen unter sich begrub. So verlor der Berg seine Schönheit und Größe. Seitdem verfolgte er Menschen und Zwerge mit seinem Hass und wurde im Laufe der Zeit schwarz vor Boshaftigkeit.

Aber der Berg hatte viele Geheimnisse. Auch war er eine Festung der Dritten, des Stammes Lorimbur, gewesen, um gegen die anderen Zwergenstämme Krieg zu führen. Dennoch waren die Eingänge meisterhaft verborgen und konnten nur sehr schwer entdeckt werden.


--Die Finsternis möge mich beschützen! 16:07, 1. Okt. 2013 (CEST)