Die Vorgeschichte

Aus TafelrundeBochum
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Die Verfluchten haben sich von ihren Familien, Freunden und Bekannten verabschiedet. Sie haben ihre wenigen, erlaubten Gegenstände und Erbgüter zusammengerafft und wurden zwar freundlich, aber auch bestimmt auf ein Schiff zur Kolonie gesetzt. Der Kolonie besteht ausschließlich aus Menschen mit dem Fluch, von dem auch die Protagonisten Träger sind. Der Fluch ist der kleine Rest Magie in der Welt. Die Götter haben die Welt verlassen. Es gibt Menschen die gläubig sind, allerdings wurden ihre Gebete nie erhört. An ihrem 20. Geburtstag, kurz nachdem die Protagonisten ihre Ausbildung zu Ende gebracht haben, werden die ersten Zeichen deutlich: die lila Flecken auf der Haut. Mit schwerem Herzen gehen sie zu ihren Eltern und geben wie gewissenhafte Bürger Bescheid; sie sind verflucht. Der Fluch ist etwa zwei Jahre lang für nicht-Träger ungefährlich, danach breitet er sich mit hoher Geschwindigkeit aus. Nachdem der Fluch entdeckt wird, haben die Träger etwa ein Jahr lang die Möglichkeit, das Leben zu genießen, bevor es endgültig Zeit wird, die Heimat für die Kolonie zu verlassen. Das Einzige, was mitgenommen werden darf, sind einfache Werkzeuge und die Erbstücke die ihnen an ihrem 12. Geburtstag gegeben worden sind.

Das Jahr ist 1268, der 21. Geburtstag ist vorbei, sie haben noch 5 Jahre zu leben.

Sie leben in einer mittelalterlichen Welt, die recht wenig mit Magie zu tun hat. Es ist allen klar, dass die Götter ihre Welt verlassen haben. Vor ein paar Jahrhunderten, gab es den großen Exodus: die Götter haben sich unzufrieden mit ihrem Volk gegeben und es verflucht. Seit dem Fluch wacht etwa 3 % der Bevölkerung an ihrem 20 Geburtstag mit lilafarbenen Flecken auf. Diese Flecken werden im Laufe der Zeit zu großen Blasen, die sich über den ganzen Körper bilden. Nach dem zweiten Jahr fangen die Blasen an zu bersten und die lilafarbenen Flecken werden auf andere übertragen. Dementsprechend hat der Kontinent versucht, dem Fluch einen Ort zu geben, an dem die Verfluchten allein verweilen können. Ohne Risiko, andere zu infizieren. Eine Insel, etwa einen Tag vom Hauptland entfernt wurde letztendlich zur letzten Bleibe der Verfluchten. Die Lebenserwartung beträgt in etwa 5 Jahre, in denen die Verfluchten durchaus ein fast normales Leben leben dürfen, bis sie einen qualvollen Tod sterben. Die Götter haben allerdings nicht nur einen Fluch hinterlassen. Es hat sich auch ein Rest ihrer Magie in Gegenstände verwandelt: Erbstücke. An dem zwölften Geburtstag jedes Kindes werden drei Gegenstände vor das Kind hingelegt. Ein Gegenstand, der was mit dem Beruf zu tun hat, ein Gegenstand, der was mit den Interessen des Kindes zu tun hat, und ein Gegenstand von den Eltern. Davon wählt das Kind einen Gegenstand, der damit sein Erbstück wird. Dieses Erbstück sucht sich, wenn es verloren wird, immer den Weg zurück zum Träger und kann nicht auf Ewig verloren gehen. Auch Gegenstände, die in den tiefsten Ozean geworfen worden sind, finden innerhalb weniger Wochen den Weg zurück. Es gibt auch Gerüchte, dass es manchmal einen vierten Gegenstand gibt, den niemand hingelegt hat, der aber trotzdem am Morgen des 12. Geburtstags vor dem Kind liegt. Was es damit auf sich hat, ist nicht klar. Ist es vielleicht ein Zeichen von den Göttern...?