Dariam Meran

Aus TafelrundeBochum
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Dariam ist ein junger Schmied und einer derjenigen, die vom Fluch der Götter betroffen sind. Er hat sein letztes Jahr in seiner Heimat hinter sich und muss sein altes Leben nun zurücklassen.

Kindheit, Jugend und Familie:

Dariam ist in einer kleinen Stadt aufgewachsen im Hause seiner Eltern. Sie führen die örtliche Schmiede und stellten von Alltagsgegenständen bis Waffen und Rüstungen alles her. Entsprechend umfangreich wurde Dariam ausgebildet. Schwierigkeiten oder größere Probleme hat Dariam eigentlich nicht gehabt. Er ist groß und kräftig gebaut, wie sein Vater und durchaus gutaussehend, wie seine Mutter. Entsprechend war er eher beliebt, insbesondere dann auch bei den Mädels.

Dahingehend leistete er sich aber durchaus auch den ein oder anderen Fehltritt. Er beobachtet die jungen Frauen gerne am Fluss und See, die ganz in der Nähe der Stadt lagen. Da er nicht dabei bemerkt werden wollte, musste er sich ein paar Fertigkeiten aneignen. Unter anderem gab es am See einen Ort, von dem man aus die Badestelle der Mädels gut beobachten konnte, ohne selbst gesehen zu werden. Dorthin gelangte man aber nur durch Schwimmen. Ebenso musste er sich halt gut verbergen und leise bewegen können.

Einer seiner großen Vorteile bei den Mädels war allerdings, dass er anders als viele Bauerntölpel auch durchaus was im Kopf hatte. Schließlich musste er sich das ein oder andere Mal aus kniffligen Situationen herausreden oder nutzte dies um die Mädels zu beeindrucken. Dabei ging es ihm jedoch nie um etwas wirklich Festes. Dafür hatte er nie die Richtige gefunden.

Natürlich gab es aber auch nicht so schöne Zeiten. Zwei Erlebnisse waren besonders einschneidend. Etwa ein halbes Jahr vor seinem 12. Geburtstag lief sein Hund, Charko, nahe dem Wald weg. Dariam lief hinterher und hörte plötzlich einen durchdringen Schmerzensschrei seines geliebten Freundes. Dieser wurde von einer Bärenfalle angelockt und geriet hinein. Die Verletzungen waren so schwer, dass Charko qualvoll daran starb. Noch nie hatte Dariam von einer willkürlichen Gefahr durch Bären gehört. Er hatte gelernt, dass sie gefährlich sein können, insbesondere in der Nähe des Baus und wenn Jungtiere dabei sind, aber wenn man diese Dinge beachtete und sich von ihnen fernhielt, geschah einem nichts. Zu jener Zeit war jedoch eine Gruppe Jäger in der Stadt, die auf die Fälle, Klauen und Zähne der Bären aus waren. Seither verabscheut er jene, die nur für solche Annehmlichkeiten solche Gefahren verbreiten.

Die zweite einschneidende Situation war der Tod seiner älteren Schwester. Sie war verheiratet mit einem fürchterlichen Säufer. Niemand verstand wieso sie ihn liebte. Er war 13 und seine Schwester 19. In einem seiner Gewaltanfälle im betrunkenen Kopf schlug er mit einem Stuhl auf sie ein und verletzte sie dabei schwer am Kopf. Sie starb durch die Verletzungen, er rannte in den Wald und wurde nicht gefunden. Entsprechend ist er dem Alkohol nicht so sehr zugetan und jene, die betrunken Stress machen hasst er.

Entsprechend war es für seine Eltern natürlich fürchterlich, nach dem Verlust der Tochter auch noch den Sohn zu verlieren. Um seinen Eltern so lange wie möglich erhalten zu bleiben, verbrachte er sein freies Jahr überwiegend damit, in der Schmiede weiter auszuhelfen. Er wollte ihnen noch so viel wie möglich zurückgeben.

Seine Geschenke aus denen er wählen sollte zum 12. Geburtstag waren:

  • Ein Stanzeisen mit dem Wappen der elterlichen Schmiede, mit dem sie die Arbeiten entsprechend gravieren konnten.
  • Eine Kette mit einem Anhänger mit dem Pfotenabdruck seines Hundes. (Erst durch dieses Geschenk konnte er mit dem Tod des Hundes abschließen, weshalb er es direkt ergriff als er es sah.)
  • Ein gemaltes Familienbild mit seinen Eltern, ihm als kleines Kind und seiner Schwester an ihrem 12. Geburtstag.

Sein Charakter:

Dariam ist inzwischen eher ruhig und gelassen. Die wilde Zeit nach dem Tod seines Hundes und seiner Schwester sind vorbei. Er erkennt in derlei unreifem Getue keinen Sinn. Auch wenn er vom Fluch der Götter betroffen ist (wofür er diese abgrundtief hasst), sieht er keinerlei Grund sich gehen zu lassen und den einfachen Freuden hinzugeben. Er möchte die verbliebenen Jahre möglichst so leben wie er sie auch ohne des Fluches hätte leben können. Natürlich geht das nicht uneingeschränkt, aber er hat den Wunsch sich einzubringen, zu Schmieden und für seine Werte einzustehen.

Leute die willkürlich und maßlos den einfachen Freuden der Welt (wie Alkohol, anderen Drogen und Huren) frönen wollen, hält er für geistig schwach und beschränkt. Man kann sein Leben immer einem höheren Dienst erweisen und Dinge tun, von denen mehr als nur man selbst auf kurze Sicht profitieren. Auch wenn er die Götter für ihre „Bestrafung“ hasst, so sind sie ihm im Alltag völlig egal.

Er ist durchaus ehrenhaft und würde schwächere eher beschützen, jedoch nicht unbedingt für Fremde sein Leben geben. Irgendwo denkt er schon auch an sich und möchte für sich auch die beste Möglichkeit herausschlagen. Entsprechend erfreut er sich natürlich auch mal an den einfachen Dingen, aber eben nur Mal. Zumal er nicht nur an Frauen, sondern durchaus auch an gutaussehenden (für ihn eher süße, jüngere) Männer interessiert ist.

Wenn er sich Schwierigkeiten entgegensieht, versucht er erstmal unabhängig davon, was da auf ihn zukommt, Ruhe zu bewahren. Panik, so hat er gelernt bringt nichts. Dies hat er schmerzlich in seiner wilden Zeit gelernt. Betrogene Frauen, können da enorm gefährlich werden.

Gruppen sind für ihn erstmal ein schwieriges Pflaster. Er bevorzugt es seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Damit möchte er möglichst andere nicht in Gefahr bringen, aber sich von denen auch nicht einschränken lassen. Solange diese akzeptieren, dass er seinen eigenen Kopf hat und sein Ding macht, solange bemüht er sich auch, denen nicht zu schaden.