Elben

Aus TafelrundeBochum
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System: Pathfinder - Phondrasônkampagne

Die Elben sind ein sanftes, reines und vor allem naturliebendes Volk. Sie bewohnen die Wälder des Geborgenen Landes und bleiben meist unter ihresgleiches. Doch nun möchte ich erst einmal ein paar Worte zu ihrer Schöpfung verlieren.

Sitalias Schöpfung

Die Legenden besagen, Sitalia nahm Licht, Morgentau und reine Erde und formte daraus die Elben. Sie waren eines der ersten Völker, die über die Wiesen dieser Welt wanderten in einer Zeit als die Schöpfungen Tions noch nicht erwacht waren.

die Anfänge

Zu jener Zeit existierte das Geborgene Land noch nicht und so erschufen die Elben ihre Siedlungen in allen Wäldern dieser Welt. Manche wanderten nach Norden und manche wanderten nach Süden. Wieder andere wanderten gar nicht. Als es dann kam, dass die Götter zu streiten begannen und die Menschen und Scheusale erwachten, wurden die Elben zum ersten Mal mit Leid und Tod konfrontiert. Sie schlossen sich zusammen, bildeten Heere aus und zeigten ihre beinahe perfekte Anmut in den Schlachten gegen Orks, Trolle, Oger, Riesen, Goblins und andere Scheusale. Es erhob sich ein mächtiger elbischer Fürst in den Wirren dieser Schlachten und einte die Heere der Elben und auch so mancher Menschen unter einem Banner. Vraccas, der Tion am meisten verachtete nahm seinen Schmiedehammer und erschuf ein wundervolles Schwert. Dieses Schwert überreichte er dem Elbenfürsten als Zeichen der Unterstützung im Kampf gegen die Scheusale. Doch die Elben wurden Arrogant und Ignorant gegenüber den Menschen.

von der Erschaffung des Geborgenen Landes

Vraccas war darüber nicht erfreut und nahm den Elben ihre göttliche Waffe und ihren Fürsten. Anschließend formte er Gebirge und formte das Geborgene Land. Die Zugänge lies er von einer eigenen Schöpfung bewachen und versperren.

Für die Elben und Menschen außerhalb dieser Gebirge ging der ewige Kampf weiter, bis die Albae erwachten und die Elben nach und nach auslöschten. Manche konnten fliehen, doch weiß niemand wohin.

die Elben des Geborgenen Landes

Zu jener Zeit gab es in den Landen zwischen den Gebirgsketten zwei Reiche der Elben. Sie wählten ihre Fürsten und zogen sich zurück. Fernab von Leid und Krieg gingen sie endlich wieder ihren Künsten nach. Von dem Schicksal ihrer Brüder und Schwestern, oder gar von ihren dunklen Verwandten ahnte sie nicht einmal etwas.

Die Elbenreiche

Es gibt zwei große Fürstentümer der Elben. Zum einen im Norden der Ewige Wald von Lesinteïl zu dem auch die Goldenen Ebenen gehören. Und dann das Reich der Bergelben, genannt Lûgadris.

Lesinteïl

Im Ewigen Wald wachsen die größten und schönsten Baume in ganz Ishím Voróo. Zehn ausgewachsene Männer genügen nicht um einen Baum in diesen Landen mit ausgestreckten Armen zu umgreifen. fast zweihundert Schritte ragen sie zudem in die Höhe, ehe sie ihr mächtiges Kronendach entfalten. Niemals kehrt dort der Winter ein, denn die Bäume werfen zu keiner Zeit ihre Blätter ab und stämmen sich gegen die Last des Schnees. Und so errichteten die Elben ihre filigranen Bauwerke hoch oben in den Bäumen. Veredelt mit dünnen Gold- und Pallandiumplättchen, wundervollen Ornamenten und feinsten Schnitzwerken. Tausende und abertausende von Glühwürmchen und die magischen Lichter der Elben tauchen diesen Wald in einen mystischen Schimmer. Stets vernimmt man einen feinen, wohlklingenden Gesang der die Seele eines jeden zu beruhigen vermag. Der Ewige Wald wurde zudem mit mächtigen Zaubern vor unerwünschten Eindringlingen geschützt. Die Bäume lernten zu sprechen und zu lauschen.

Angeführt wird Lesinteïl seit kurzem von Fürst Liútasil. Selbst für einen Elben war er außergewöhnlich schön, weshalb er manches mal überheblich wirkte. Er schließt keine neuen Freundschaften so heißt es. Zudem vermag er Magie zu wirken.

Die Elben der Goldenen Ebenen, genießen zudem einen besonderen Status in Lesinteïl. Sie sind deutlich stärker in der Magie und bilden in ihren Akademien die mächtigsten Magier der Elben aus. Der Umgang mit ihr fällt ihnen weitaus leichter als allen anderen. Doch im Herzen der Goldenen Ebenen wuchert ein schwarzer Makel. Ein Krater, erfüllt von Hass und Zorn, reißt eine tiefe Wunde in dieses Land. Jeder Versuch den Krater zuzuschütten scheiterte, als wolle er den Elben etwas mitteilen.

Lûgadris

Jene Elben sind die wohlmöglich sonderbarsten unter ihresgleichen. Sie streben nicht in jenem Maße wie ihre Brüder im Ewigen Wald nach innerer Vollkommenheit. Nicht die Kunst und Musik steht bei ihnen im Vordergrund, sondern ihr handwerkliches Können. In einem mächtigen einsamen Berg vor dem Braunen Gebirge, der von einem großen Wald umgeben ist, errichteten die Bergelben eine Festung. Ganz in zwergischer Manier schufen sie ansehnliche Hallen und Tunnel. Doch vor allem ihre handwerklichen Errungenschaften ließen dieses Reich besonders werden. An der gesamten Außenwand des Berges befinden sich Plattformen. Die Durchgänge in den Berg von den Plattformen lassen sich mechanisch öffnen und geben den Hort eines Drachen frei.

Denn jene Elben lernten, die Drachen zu zähmen und zu kontrollieren. Doch vor allem lernten sie auf ihnen zu reiten. Doch um die Drachen unter Kontrolle zu halten, wurden ihnen Konstrukte an den Körper gesetzt, mit deren Hilfe der Reiter dem Drachen Schmerzen zufügen konnte. Jene Skrupellosigkeit führte auch dazu, dass die umliegenden Siedlungen der Menschen terrorisiert und ausgeplündert wurden. Die Elben nutzten ihre Überlegenheit aus, wann immer sie konnten.

Doch es gründeten sich auch andere Siedlungen außerhalb dieses Gebirges. Jene Elben unterstehen zwar dem Fürsten von Lûgadris, Fürst Amlugir, doch neigen sie eher zu den Gewohnheit ihrer Verwandten im Ewigen Wald.

Kultur und Lebensweise

Nur selten geschieht es, dass die Elben ihre Wälder verlassen und Kontakt zu den Menschen oder gar den Zwergen suchen. Sie lieben ihre Wälder, schützen sie, feiern Feste, gehen ihren Künsten nach oder studieren die Welt oder die Magie. Sie streben stets nach der Vollkommenheit des Geistes im Einklang mit der Natur.

Im Gegensatz zu den Menschen leben die Elben ewig. Altersbedingte Schwäche oder Krankheiten kennen sie nicht. Für sie ist ein Tag oder gar ein Jahr nichts weiter als ein winziger Augenblick in ihrem langen Leben. Der schnelle Menschliche Lebensrhytmus und die damit einhergehende Ignoranz gegenüber der Natur, den Traditionen und der Geschichte führen stets zu Schwierigkeiten zwischen den Völkern. Nichts desto Trotz kommt es vor, dass mal ein menschlicher Herrscher in die Elbenlande eingeladen wird, oder Elben die Städte der Menschen besuchen. Ab und an kommt es sogar vor, dass sich Menschen und Elben verpaaren, wenngleich diese Partnerschaft aus Sicht des Elben sehr schnell endet. Doch meist entspringt daraus ein Halbelb. Dieser hat dann die Wahl, ob er sein elbisches Erbe annimmt oder sich davon abwendet. Alles in allem wird jedoch gerade der Rat eines Elben geschätzt.

Mit den Zwergen kommen die Elben nie wirklich auf einen grünen Zweig. Zu groß sind die Differenzen. Die Dickköpfigkeit der Zwerge und ihre Liebe zu den Gebirgen lässt sich einfach nicht mit der Lebensweise der Elben vereinbaren. So kam es schon häufiger zu Spannungen und Scharmützeln zwischen beiden Völkern. Und da auf beiden Seiten niemand vergisst und stets der jeweils andere Schuld war, reist diese Kluft immer weiter auf. Dennoch kam es niemals zum Krieg zwischen Elben und Zwerge.

das Elbische Militär

Kaum jemand weiß, dass die Elben auch erbitterte Kämpfer sein können. Ihr graziler Körper und ihre guten Sinne machen die Elben zu außergewöhnlichen Kämpfern. Unübertroffen jedoch sind sie im Umgang mit Pfeil und Bogen. Zumindest glauben sie das. Aber auch in allen anderen Disziplienen sind die Elben nicht zu verachten. In ihren Wäldern lauern große Heere, Batallione berittener Soldaten und mächtige Kampfmagier.

der elbische Glaube

Im Gegensatz zu vielen anderen Völkern, verehren die Elben ihre Schöpferin Sitalia nicht als Göttin. Sie ist die Schöpferin und mehr nicht. Stattdessen verehren sie Elria und Samusin.

die Eoîl

Die Eoîl sind die Ältesten, Weisesten und vor allem Mächtigsten unter den Elben. Sie überlebten alle Schlachten von Anbeginn der Zeit. Sie verfügen über mächtige Zauber und kein Elb würde jemals seine Waffen gegen einen Eoîl erheben.

Heute sind die Eoîl nur noch eine Legenden. Im Geborgenen Land lebt keiner von ihnen. Die Elben erzählen ihren Kindern zwar von jenen Angehörigen ihres Volkes, doch hat niemand zuvor einen von ihnen gesehen.



--Die Finsternis möge mich beschützen!